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Deutsche Wirtschaft stellt Anforderungen an attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Handel in Albanien vor

Die Deutsche Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien (DIHA) hat am 22. Januar 2014 ein Positionspapier in deutscher, albanischer und englischer Sprache anlässlich des Neujahresempfangs in der Residenz der Deutschen Botschaft den anwesenden albanischen Regierungsvertretern überreicht. Darin führt DIHA die aus Sicht der deutschen Wirtschaft zentralen Anforderungen an attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Handel in Albanien aus.

DIHA hebt darin das Wirtschaftspotenzial Albaniens in Feldern wie Logistik, Infrastruktur, Finanzdienstleistungen, Energie und Bergbau, Öl und Gas, Leichtindustrie, Landwirtschaft, Bauwesen, Tourismus und Handel hervor. Ausgehend von den Erfahrungen von deutschen Unternehmen in Albanien stehen sodann zwanzig Vorschläge zur Förderung der wirtschaftlichen Weiterentwicklung Albaniens im Mittelpunkt. Diese betreffen die wichtigen Bereiche Kommunikation, rechtliche Rahmenbedingungen, Marktzugang, Steuern und Zölle, sowie finanzielle Beziehungen und Ausbildung.

Die Anforderungen wurden unter Teilnahme von Niko Peleshi, Vize-Premierminister der Republik Albanien, Arben Ahmetaj, Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Handel und Unternehmertum, Damian Gjiknuri, Minister für Energie und Industrie, sowie Edmond Haxhinasto, Minister für Transport und Infrastruktur, vor zahlreichen Gästen vorgestellt.

S. E. Hellmut Hoffmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Tirana, begrüßt die Gäste und die albanischen Regierungsvertreter. Er führte aus, dass Investitionen und Handel ein gutes Wirtschaftsklima brauchen. Dazu gehören klare und von allen akzeptierte Regeln. Die Unternehmen müssten auch darauf vertrauen, dass politische, rechtliche und administrative Entscheidungen, die das Geschäftsklima betreffen, korrekt und transparent seien. Die deutsche Seite möchte Albanien gern darin unterstützen, das Image des Landes zu verbessern und für Neu-Investitionen zu werben. Eine Voraussetzung dafür sei allerdings, dass bereits bestehende Investoren positiv über das Land und ihre Erfahrungen berichten können.

Der DIHA-Vorstand überreichte durch DIHA-Präsident Rolf Castro-Vasquez das unterzeichnete Positionspapier der deutschen Wirtschaft in Albanien an die Regierungsvertreter. Er hob die starke Partnerschaft hervor, die die deutsche Wirtschaft sowie das von ihm vertretene Unternehmen TIA (Tirana International Airport) traditionell mit Albanien, seiner Regierung und der Bevölkerung hat. DIHA-Präsident Castro-Vasquez sieht die Entwicklung Albaniens als sehr positiv an und drückte die Hoffnung aus, dass mit der neuen Regierung Akzente für eine weitere positive wirtschaftliche Zukunft des Landes gesetzt werden. Die zwanzig Vorschläge des Positionspapiers werden seiner Auffassung nach das Geschäftsklima verbessern, wenn sie konsequent umgesetzt würden.

Vizepremierminister Peleshi sagte den deutschen Unternehmen weitere Unterstützung und Zusammenarbeit zu. Das Positionspapier und der damit eingeleitete Diskurs seien eine sehr gute Chance für die albanische Regierung, die besondere Lage und Probleme der Unternehmen zu verstehen, die in Albanien tätig sind. Wirtschaftsminister Ahmetaj wies darauf hin, dass nur durch neue Geschäftsaktivitäten der heimischen Wirtschaft aber vor allen Dingen durch ausländische Investitionen ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum in Albanien erreicht werden können. Energieminister Gjiknuri wies auf die besondere Charakteristik des Energie- und des Rohstoffsektors hin. Gerade auch in diesen beiden Bereichen seien deutsche Investoren sehr willkommen. Infrastrukturminister Haxhinasto warb um Verständnis, dass bestimmte Prüfungen im Bereich der Konzessionen unumgänglich seien, wies aber auf die lange und gute Zusammenarbeit mit der deutschen Wirtschaft hin. Alle Vertreter betonten in ihren kurzen Ansprachen, dass das Positionspapier in weiten Teilen mit dem Programm der aktuellen albanischen Regierung in Einklang stünde.

Nach den Ansprachen der deutschen und albanischen Vertreter konnten die Teilnehmer beim Büffet vom Stephen Center und Weinen der albanischen Kellerei ÇOBO die Themen im Dialog vertiefen.

(Quelle: Deutsche Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien)

DIHA-Positionspapier albanischer Sprache und deutscher Sprache.