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Wirtschaftsforum Albanien: Reformen unterstreichen EU-Integrationsziel

„Die Entwicklung von Handel und Investitionen zwischen Albanien und Deutschland in den vergangenen Jahren ist respektabel, aber die Möglichkeiten überschreiten bis heute die aktuellen Resultate. Mit dem Wirtschaftsforum Albanien zielen die Veranstalter daher erneut drauf, die vielfältigen attraktiven Potentiale Albaniens für Handel, Dienstleistungen und Investitionen aufzuzeigen. Als ambitioniertes, aber realisierbares Ziel sollte angestrebt werden, das Handels- und Investitionsvolumen in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.“ – so DAW-Präsident Hans-Jürgen Müller zur Zielsetzung des Forums Albanien in Hamburg am 10. Oktober 2016, das von der DAW gemeinsam mit der albanischen Botschaft sowie führenden Wirtschaftsorganisationen aus Hamburg und dem Bundesgebiet in der Kühne Logistics Universität organisiert wurde.
 

Premierminister Rama und seine Delegation werden
von DAW-Präsident Müller, AGA-Präsident Kruse
und Unternehmensvertretern zu den Wirtschaftsgesprächen
in Hamburg begrüßt.
 

Am Forum nahmen Premierminister Edi Rama mit einer hochkarätigen politischen Delegation in Begleitung von ausgewählten Unternehmern sowie Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin, für die Bundesregierung teil. Das Forum stieß erneut auf großes Interesse. Gut achtzig Teilnehmer informierten sich über die Perspektiven Albaniens nach der parlamentarischen Verabschiedung der Justizreform.

Anlass für das Wirtschaftsforum war eine Reise zu politischen Gesprächen beim Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz, die den albanische Premierminister Edi Rama auch zu Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern aus Hamburg und dem Bundesgebiet führte. Vor den Unternehmensvertretern warb er engagiert und mit Sympathie für Albanien. Albanien habe sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Er  hob hervor, dass die Reformen auch nach der Justizreform weitergehen werden.
 

Knut Fleckenstein, Mitglied des Europäischen Parlamentes und Berichterstatter zu Albanien, würdigte beim Empfang der albanischen Delegation zum Wirtschaftsforum die stetigen Fortschritte Albaniens bei der EU-Integration und die von der Regierung auf den Weg gebrachten wichtigen Reformen, insbesondere zur Modernisierung des Rechtswesens, der öffentlichen Verwaltung, zum Kampf gegen Korruption und organisierte Kriminalität. Er hob übereinstimmend mit BWMi-Staatssekretär Beckmeyer hervor, dass diese Reformen wichtige Signalwirkung für Unternehmen haben, die sich in Albanien mit Investitionen und Handel engagieren.

Auf dem Wirtschaftsforum bekräftigte Staatssekretär Beckmeyer für die Bundesregierung - wie zuvor bereits EP-Abgeordneter Fleckenstein für die EU -, Albanien auf dem Weg der weiteren EU-Annäherung als Freund mit Rat und Tat zu begleiten. Beckmeyer verwies hierzu auf den Berlin-Prozess, das Außenwirtschaftsinstrumentarium des Bundes sowie spezifische Maßnahmen zur Förderung des bilateralen Warenaustausches. Auch begrüßte er die Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Region.
 

Premierminister Rama und Staatssekretär Beckmeyer
im Dialog mit Moderater Hans-Jürgen Müller

Edi Rama würdigte das Engagement deutscher Unternehmen in Albanien. Er hob die nachhaltige Unterstützung der Bundesregierung zur Modernisierung Albaniens hervor. Deutschland sei wichtigster Geldgeber für die Modernisierung Albaniens. Er unterstrich dies mit der großen Wertschätzung, die Deutschland bei den Menschen in Albanien genieße. Mit Blick auf die weitere Modernisierung des Landes lud er deutsche Unternehmen ein, nach Albanien zu kommen und dort zu investieren.

DAW-Präsident Müller betonte zusammenfassend, dass die Reformfortschritte für die EU-Integration ein wichtiges Signal seien, zugleich seien sie aber auch Voraussetzung, um ausländische Investoren und Handel mit einem attraktiven wirtschaftlichen Umfeld und verlässlichen rechtlichen Rahmenbedingungen nach Albanien zu ziehen.

Veranstalter des Wirtschaftsforums waren neben der Deutsch-Albanischen Wirtschaftsgesellschaft, der Botschaft der Republik Albanien in Deutschland sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Deutsche Industrie- und Handelsvereinigung in Albanien, die Handelskammer Hamburg, der AGA Unternehmerverband, der Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft und der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft.